HSG Dutenhofen/Münchholzhausen  - HSG Baunatal 31:21 (14:13)


mnnliche_Jugend_BMit Spannung wurde der letzte Spieltag der Regionalliga Ost erwartet. Der Gewinner der Partie HSG Dutenhofen/Münchholzhausen gegen die HSG aus Baunatal würde den dritten Platz der Liga erreichen. Nach der Hinspielpleite im Norden Hessens waren sich die Jungs einig, nochmal alles geben zu wollen und deutlich zu zeigen, wer auf den dritten Platz der Regionalliga Ost gehört. „Schon die ganze Woche über habe ich gemerkt, wie akribisch sich die Mannschaft auf die Baunataler vorbereiten wollte.“,  zeigte sich Trainer Matthias Wendlandt vor der Partie deutlich zuversichtlich.

Die Baunataler begannen vorerst im Angriff mit langen Wegen über die Halbpositionen und kamen dort auch einige Male zum Erfolg und gingen mit 5:4 in Führung. Doch die HSG zeigte sich dennoch konzentriert, vor allem im Angriffsspiel. Hier führten gute Kombinationen im Kleingruppenspiel
zu vielen schönen Toren. 
In der Deckung sorgten die Jungs vor allem durch den gut arbeitenden Victor Malinowski im Deckungszentrum für eine hohe Stabilität und gingen mit 11:10 trotz einiger ausgelassenen Chancen in Führung. In der Zwischenzeit stellten auch die Baunataler ihr Spiel um und spielten nun immer wieder mit 2 Kreisläufern. Vor allem der fast 2 Meter große Halbrechte kam einige Male in guter Position zum Wurf und hielt die Baunataler im Spiel. Zur Halbzeit gestaltete sich die Partie noch relativ ausgeglichen. Beim knappen Stand von 14:13 wurden die Seiten gewechselt.
Die zweite Halbzeit begann auf Seiten der grün-weißen Jungs sehr stark, konnten die Wendlandt-Schützlinge doch noch eine Schippe drauflegen. Den Gästen aus Nordhessen gelangen in der zweiten Spielhälfte nur noch 8 magere Tore. So setzten sich die HSG-Jungs trotz mehrfacher Unterzahl auf 22:17 ab. Der Bann schien gebrochen und nun lief alles. Über ein kompaktes Abwehrspiel und spielerisch tolle Kombinationen im Angriff schaffte man die 28:19 Führung. Das Spiel war spätestens jetzt entschieden und die HSG schaffte, was vor der Saison wahrscheinlich niemand gedacht hätte, den dritten Tabellenplatz in der höchsten Jugend-Spielklasse.
„Die Mannschaft hat das ganze Jahr lang toll gearbeitet. Jeder hat begriffen, dass harte Arbeit der Schlüssel zum Erfolg ist. Die Mannschaft arbeitet wirklich professionell und trotzdem mit viel Spaß. Dass die Jungs so mitziehen, hätte ich nicht gedacht, aber es war einfach nur genial. Ich hoffe, dass jeder von meinen Jungs so weitermacht. Nur so kann man über Dauer Erfolg haben.“, strahlte Wendlandt über das ganze Gesicht.

Es spielten: Sulzbach, Weber; Kaiser 2, Köhn 1, Wallwaey 10/2, Malinowski 5, Niclas, Zörb 1, Pjanic 1, Cziesla, Lauber 5, Chalepo 5, Albrecht, Böhm 1


HSG Baunatal - HSG VfR/Eintracht Wiesbaden 29:29

Fight auf Augenhöhe
(Von Mariane Schuhmacher, Wiesbaden)

Vorneweg es war ein Spiel der Extraklasse. Es bot alles, was Handball interessant macht, schöne Spielzüge (auf beiden Seiten), gute Schiris, Dramatik und Emotionen. Die Wiesbadener Unterdogs mit 8 Feldspielern und 2 Torhütern angereist und HSG Baunatal mit voller Auswechselbank + 2 sehr guten Torhütern.
Das Spiel begann mit leichten Vorteilen für Baunatal. Wiesbaden vergab gleich am Anfang einen 7m (insgesamt 4 im ganzen Spiel). Des weiteren wurden Überlaufangriffe leichtsinnig verworfen. So konnte Baunatal, nachdem Wiesbaden in der 15. Minute eine Rote Karte gegen einen Wiesbadener Leistungsträger hinnehmen musste, sich mit 3 Toren absetzen. Die HSG Baunatal kam in dieser Phase über den Kreis zu einfachen Toren. Mit nur noch 7 Feldspieler zur Verfügung zeigten die Wiesbadener Jungs viel Moral und beim Stand von 13:10 fünf Minuten vor der Pause der ersten Halbzeit kam noch das Leuchten in ihren Augen dazu. Sie kämpften um jeden Ball und erspielten einen 14:13 Halbzeitstand aus ihrer Sicht.
Anfang der 2. Halbzeit spielte Wiesbaden abgeklärt. Sie behaupteten sogar einen 2 Tore Vorsprung bis zur 34.Minute. Dann kam die beste Phase der Baunataler. Ein Spieler von uns wurde in Manndeckung genommen und Baunatal ging mit 26:24 in Führung. In der 44.Minute bekam Baunatal eine Rote Karte (nach 3x2min). Es stand noch 28:26 für Baunatal. Die Wiesbadener gaben nicht auf und sie witterten ihre Chance wenigstens noch ein Unentschieden zu holen. Mit einem schönen Kempa kamen die Wiesbadener auf 1 Tor heran. Beflügelt dadurch erzielten sie noch das 29:29 8 Sekunden vor Schluss. Baunatal hatte nichts mehr entgegenzusetzen und so trennten sie sich mit einem leistungsgerechten Unentschieden.
Ein großer Sonderlob geht an unserem Aushilfstrainer Rainer Seith (Stephan Metz war verhindert). Was er für ein "Händchen" hatte, war einfach sensationell. Am Ende hatte sich die 200km Fahrt gelohnt und die Wiesbadener ließen sich zu Recht von ihren 5 Anhängern in einer totenstillen Halle feiern.


Klare Niederlage für B-Jugend des ThSV Eisenach
Mit einer klaren 21:35 (9:16)-Niederlage im Gepäck kehrte die männliche Jugend B des ThSV Eisenach vom Regionalligapunktspiel bei der HSG Baunatal zurück. Wir einer ganz schwachen, weil fast körperlosen Abwehrarbeit war der 15/16-jährige ThSV-Nachwuchs um das Trainerduo Christian Roch/Timm Hohmann chancenlos. 




HSG Baunatal - TSG Münster 28:27 

Knapp daneben ist eben auch vorbei

(Von Münsters Trainer Horst Viehl) 

Am Ende sind die Punkte in Baunatal geblieben. Ich sage zu Recht. Viele der Fans sagen es waren die Schiedsrichter. Wie dem auch sei. Solange Schiedsrichterentscheidungen für den ein oder anderen Spieler Grund sind, sich unnötige Zeitstrafen ab zu holen, solange gehen knappe Spiele eben auch verloren.
Zum Spiel:
Die ganze erste Halbzeit hecheln wir einem 1-2 Tore Rückstand hinterher. Unsere Abwehr kann den Baunataler Halblinken nicht kontrollieren. Er macht in dieser Halbzeit 7 Tore durch Einzelaktionen. Nach vorne schaffen wir es nicht einen Tempogegenstoß zu platzieren. Dennis Brand und Basti Schwarz treffen sehr gut. Leider hat Jojo Gonzales einen rabenschwarzenTag in der Kiste erwischt und auch Halbchancen der Gastgeber landen fast alle im Tor.
Halbzeitstand 16:15.
In Halbzeit zwei, das gleiche Bild. Wir stehen einen Tick besser in der Abwehr und das Spiel bleibt auf unentschieden bis -2. Dann kamen die Undiszipliniertheiten und man gab den Schiedsrichtern Gelegenheit 2 Minutenstrafen in Masse auszusprechen. Unnötige Diskussionen und dumme Fouls lassen uns bis auf -5 zurückfallen. Das bricht uns das Genick. In den Schlussminuten verkürzen wir und haben auch ein wenig Glück. Statt zu kämpfen und alles zu geben haben wir diskutiert und wurden bestraft. Den Ausgleich hatten wir nicht verdient. Glasklare Gratulation an Baunatal.
Fazit:
Wir bestrafen uns selbst mit schöner Regelmäßigkeit. Statt in der Tabelle auf 4-5 zu stehen verschenken wir die Punkte Woche für Woche. Wir zahlen sehr viel Lehrgeld in dieser Saison. Ob dies bei allen meinen Jungs ankommt … wir werden sehen.

B1-Jugend:
 In starken Phasen über jeden Zweifel erhaben
Nach 40:30 gegen Baunatal nur noch zwei Siege vom Titel entfernt – Zutic triff elfmal

Die HSG Hanau eilt der Ziellinie in der B-Jugend-Regionalliga mit Siebenmeilenstiefeln entgegen. Das Team von Wulf Just und Erwin Kempf baute seine makellose Saisonbilanz am Sonntag mit einem 40:30-Erfolg über die HSG Baunatal auf 15 Siege in 15 Spielen aus. Jedoch war auch an diesem Wochenende nicht alles Gold, was glänzt: Zwar waren die Hanauer in ihren starken Phasen über jeden Zweifel erhaben, angesichts eines komfortablen Vorsprungs schlich sich streckenweise wieder eine Laissez-Faire-Mentalität ein.


Zu Beginn der Begegnung spielte die HSG Baunatal überraschend selbstbewusst auf und gestaltete die Partie offen. Der Tabellenvierte hatte mit seinem variablen Offensivspiel ein Rezept gefunden, um die Hanauer Deckung zu überlisten. Im Angriff kam die HSG durch druckvolles Rückraumspeil zu Torerfolgen. Immer wieder traf der gut aufgelgete Sergej Zutic, der mit elf Toren erneute bester Werfer seines Teams war. Konzentriert agierende Nordhessen behielten Konzentration und Tempo lange bei. „Als wir uns Mitte der ersten Halbzeit vier Sore absetzen konnten, ließ Baunatal nicht locker und fand immer wieder Lücken im Innenblock unserer Verteidigung“, sagte Trainer Erwin Kempf, der schließlich doch noch vor der Pause spielerische Erfolge verzeichnen durfte. Mit besserer Laufbereitschaft und höherer Intensität in der Abwehr setzte sich die HSG dank guter Tempogegenstöße bis zum Seitenwechsel auf 20:12 ab.
 

In der zweiten Halbzeit allerdings erlebten Just und Kempf eine böse Überraschung. Statt weiter Druck zu machen, spielte die B-Jugend sorglos und behäbig. Die Quittung bekamen die Hanauer in Form von vier Gegentoren in Folge. Der Warnschuss zeigte jedoch rasch Wirkung – die HSG fand zurück zur alten Souveränität im Angriff und spielte die Uhr zu 40:30-Endstand ungefährdet herunter.

 

In der Tabelle bleibt die Mannschaft drei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde ungefährdeter Spitzenreiter und rangiert weiter zwei Siege vor Verfolger TV Hüttenberg, der die HSG Ende März zum Showdown erwartet. Allerdings könnte der Ligaprimus bis dahin den titel klar gemacht haben. Bedingung sind Erfolge in den kommenden zwei Partien, darunter das anstehende Gastspiel bei der in eigner Hallte noch ungeschlagenen HSG Dutenhofe / Münchholzhausen am Sonntag, 13 März (15 Uhr, Sporthalle Dutenhofen).

 

Es spielten

 

Tor: Gronostay, Spriestersbach

 

Feld:

Ritter (6/2), Staab (2), Böttcher (5), Gutermuth (1), Dönges (4), Zutic (11/6), Strohl (5), Seidenspinner (5), Brüggemann (1), Faust


HSG Baunatal – HSG Hochheim/Wicker 32:17


Was war positiv für Hochheim/Wicker? Die schöne Busfahrt ins 200 km entfernte Baunatal mit angenehmen Menschen und einem sehr netten Busfahrer. Und die 7:6 Führung.
Nach dem 9:12 Halbzeitstand spielte der Angriff einfallslos und überhastet, in der Abwehr brachen alle Dämme und man ging sang- und klanglos mit 8:20 (!) unter gegen gute, aber keineswegs überragende Baunataler. Da darf auch das Fehlen der Kranken und Verletzten Yannick Cremers, Dominique Hacker, Jan Nickel und Philipp Rodius nicht als Alibi herhalten. Herzlichen Glückwunsch an die HSG Baunatal!

Spielfilm (Baunatal erstgenannt): 2:0, 2:2, 6:4, 6:7, 9:7, 12:9 / 16:10, 20:11, 25:13, 32:17

HoWi: Marc Fischer (5), Patrick Folland (1), Jan Grusser (7/1), Florian Heinzer, Florian Kretschmer (Tor), Jonas Nadenau (2), Dominic Praschma, Nico Rauh, Adrian Steinmeier (2/1), Julian Weber. Philipp Rodius saß verletzt auf der Bank


Derby früh entschieden

Regionalliga: HSG setzt sich im Baunataler Duell gegen die Eintracht mit 31:23 durch

Baunatal. Bis kurz vor der Pause hielt im Baunataler Derby in der B-Jugend in der Handball-Regionalliga der GSV Eintracht gegen die favorisierte HSG mit. Dann zogen die Gastgeber in der Hertingshäuser Sporthalle davon und gewannen am Ende deutlich 31:23 (14:9).
 
Akrobatisch: Christian Vogt (rechts) von der HSG setzt sich im Baunataler Derby gegen
Daniel Brückmann von der Eintracht durch. Foto: Koch
 
Bis fünf Minuten vor der Halbzeitpause konnten die Gäste die Partie offen gestalten und lagen nach dem Treffer von Moritz Werner nur mit zwei Toren zurück (8:10). Zuvor hatten sie sogar mit 4:3 geführt. Obwohl die Eintracht Probleme mit der offensiven 3:2:1-Deckung der HSG hatte, blieben sie dank ihres starken Torhüters Lutz Dierking bis zur 20. Minute in Schlagdistanz. In den fünf Minuten vor und fünf Minuten nach der Pause bauten die Hausherren ihren Vorsprung aber auf 19:10 aus.
 
Während die Eintracht in dieser Phase im Angriff zu unkonzentriert und in der Abwehr die zuvor gezeigte Aggressivität vermissen ließ, agierte die HSG im Angriff äußerst effizient und entschied früh die Partie. „Die HSG war in dieser Phase einfach frischer. Die HSG hatte eine höhere Physis und hat den Kampf mehr angenommen. Zudem haben wir den Torhüter zum Weltmeister geschossen“, sagte GSV-Trainer Dominik Schwietzke, der damit den gegnerischen Torhüter Christian Frankman lobte, aber auch die Würfe seines Teams kritisierte.
 
Ein Garant für den HSG-Sieg war der starke Rückraum der Baunataler. „Entscheidend waren die ersten Minuten nach der Pause als wir unseren Vorsprung herausgespielt haben“, erklärte HSG-Coach Björn Brede. Zwar fingen sich die Gäste ab der 30. Minute wieder, aber die Eintracht kam dennoch nicht mehr gefährlich heran.



HSG Baunatal - B-Jugend männlich I 
 
 
Hohe Niederlage durch indiskutable erste Hälfte
 
Die lange Anreise steckte der Wallstadt-Sieben wahrscheinlich in den Knochen. Anders ist die indiskutable Vorstellung der 1.Hälfte nicht zu erklären. Die Nordhessen konnten nach Belieben agieren und wurden zum Tore schießen richtig
eingeladen. Zu spät wurden die Angriffsreihen der Nordhessen attackiert, ein Deckungsverband war ebenfalls nicht vorhanden. Auch fand die JSG gegen die robuste 3:2:1 Abwehr der Baunataler kein Mittel um sich durchzusetzen. So bahnte sich schon in der 1.Hälfte der Partie ein Debakel an. Gott sei Dank fing sich die JSG nach der Halbzeit und zeigte zumindest in dieser Phase eine ansprechende Leistung, sodass die Niederlage noch im Rahmen blieb.
Die JSG verschlief regelrecht den Start und lag trotz einer numerischen Überzahl bis zur 5.Min. bereits mit 4:0 im Hintertreffen. Erst in der 6.Min. konnte Christoph Hess das erst Wallstadttor markieren. Bis Mitte der 1.Hälfte konnte Wallstadt durch zwei Tore von Hendrik Röll zum 10:5 noch mithalten. Danach stellte Wallstadt kurzzeitig das Handball spielen ein. Baunatal durfte von allen Positionen Tore werfen und enteilte vorentscheidend auf 16:5. Erst kurz vor Ende der ersten 25 Minuten verkürzte Luca
Wengerter mit zwei Treffern zum 21:9 Halbzeitstand.
Nach dem Pausentee stand eine andere Wallstadt-Mannschaft auf dem Feld. Wie ausgewechselt präsentierte sich nun die JSG. Vier Treffer innerhalb von 3 Minuten sorgten für einen erträglicheren 21:14 Zwischenstand. Die Abwehr um Marius Hohm stand nun gut, es wurde um jeden Ball gekämpft und der Angriff hatte nun mehr Tore als Fehlwürfe zu verzeichnen.
Nach den desolaten ersten 25 Minuten fand die Wallstadt-Mannschaft zu ihrem Spiel zurück,
zeigte eine gute Angriffsleistung mit Tempogegenstoßtore und erweiterte Tempogegenstoßtore durch Tobias Bahmer, Nils Schopper und Felix Bloser und ließ den Gastgeber nicht weiter enteilen 30:21 (40.) und 35:26 (45.). Am Ende stand eine in dieser Höhe vermeidbare 37:28 Niederlage auf der Anzeigetafel.
JSG Wallstadt
 - HSG Baunatal 26:31 (11:16)

 
 
Die HSG Baunatal entführte die Punkte aus Wallstadt
 
Zu viele technische Fehler und ein miserables Überzahlspiel der JSG besiegelten die Niederlage gegen die HSG Baunatal. Vor allen Dingen durch einfache Pass- und Fangfehler kam der Gast zu leichtem Ballbesitz und konnte dies in Tore ummünzen. Darüber hinaus spielte die JSG - Mannschaft 4 mal in einer numerischen Überzahl ohne daraus Kapital zu schlagen. Auch die Abwehr agierte in dieser Zeit nicht in einem Verband und lud den Gast immer wieder zu Torerfolgen ein. 
Die Wallstadt-Sieben kam am Anfang nur langsam in die Gänge und musste nach dem 1:1 Ausgleich durch Linksaußen Luca Wengerter stets einem Rückstand hinter herlaufen. Erst in der 15.Min. konnten Felix Bloser und Christoph Hess den 5:7 Rückstand zum 8.8 ausgleichen. Das erste Überzahlspiel der JSG ging nun mit 2 Toren an die Gäste (8:10). Felix Bloser per Tempogegenstoß und erneut Christoph Hess hielten den Anschluss zum 10:11 (21.). Danach ging das zweite Überzahlspiel mit 2 Toren zum 10:14 wiederum an Baunatal. Luca Wengerter konnte anschließend zum 11:14 verkürzen. Auszeit Wallstadt beim Stande von 11:15. Der Angriff in der letzten Spielminute sollte noch einen Torerfolg bringen, doch Baunatal nutzte erneut einen technischen Fehler und kam mit der Halbzeitsirene zum 11:16 .
Nach dem Seitenwechsel schienen die Felle bereits davon zu schwimmen, als Baunatal auf 14:21 enteilen konnte (28.). Doch durch die Tore von Nils Schopper und Niclas Muck arbeitete sich die JSG heran und war beim 18:21 wieder dabei (33.). Ein darauffolgendes drittes Überzahlspiel wurde erneut nicht zu den eigenen Gunsten genutzt.
Technische Fehler und Fehlwürfe der JSG halfen nun den Nordhessen, auch im vierten Überzahlspiel, auf 20:26 zu enteilen. Eine Vorentscheidung schien gefallen. Die Wallstadt-Mannschaft kämpfte sich jedoch noch einmal zurück und war in der 43.Min. beim Stande von 25:28 wieder dran. Die weitere Aufholjagd wurde durch eine 2 Minutenstrafe gegen Marius Hohm , einer roten Karte gegen Christoph Hess, sowie zwei Holztreffern von Niclas Muck jäh gestoppt. Diese Vorkommnisse ließen eine Ergebnisverbesserung oder gar einen möglichen Punktgewinn nicht mehr zu. Wallstadt musste sich am Ende mit 31:26 Toren geschlagen geben. Positiv war noch die 2.Spielhälfte, die man trotz vieler Fehler noch unentschieden gestalten konnte.

Eine ernüchternde Vorstellung der 15/16-jährigen Talente des ThSV Eisenach! Eine Woche nach dem 25:49-Debakel in Wiesbaden unterlag die männliche Jugend B des ThSV Eisenach den Altersgefährten der HSG Baunatal mit 19:29 (7:16). Zu harmlos, ohne Durchschlagskraft, von der körperlichen Robustheit der Gäste geradezu erschreckt, glich der Angriff nicht einmal einem lauen Lüftchen.
 

   
  Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Konstantin Singwald   
Die Gäste behielten von Beginn Eisenachs Kapitän Konstantin Singwald besonders im Auge, setzten damit die Schaltstelle lahm. Nur sieben Torerfolge in der ersten Halbzeit sind Beleg für die Angriffskalamität. Geradezu hilfloses Quergespiele vor der gegnerischen Abwehr eröffnete den Gästen die Kontermöglichkeiten vom 6:9 (19.) zum 6:16 (25.). Leicht und locker, selbstbewusst und jederzeit souverän, verwalteten die Gäste im zweiten Abschnitt ihr komfortables Polster. Die zum Einsatz kommenden Wechselspieler der HSG Baunatal wollten auf sich aufmerksam machen, konterten die Gastgeber zwischenzeitlich zum 13:27 (45.) aus. 
Das 1:0 nach 45 Sekunden durch Konstantin Singwald war nur eine kurze Momentaufnahme. Temposcharfe und wuchtige Angriffszüge in die Nahtstellen der Eisenacher Abwehr führten zum 2:6 (8.) und einem Torhüterwechsel im ThSV-Kasten. Adrian Winkler löste Lukas Frohmüller ab und zögerte die Trefferflut der Gäste mit vielen guten Paraden noch etwas hinaus. Noch am ehesten über Rechtsaußen, über Tim Voigt, vermochten die Eisenacher die Gästeabwehr zu überlisten. Dann bewies auch Steven Frohmüller über Linksaußen viel Herzblut, zog Philipp Hempel mal kraftvoll und platziert ab. Beim 6:9 (19.) keimte leise Hoffnung im ThSV-Lager. Zu mehr reichte es nicht, auch weil zahlreiche Würfe (Singwald) am Holz landeten. Doch die Gäste brauchten nur auf Patzer der Eisenacher zu warten. Waren es zunächst Angriffszüge, die über den Kreis zum Torerfolg führten, liefen die Hessen nun Konter auf Konter zum 6:16 (25.). Die Eisenacher wurden regelrecht zum Spielball der Gäste. Personelle Wechsel auf ThSV-Seite änderten nichts an den Kräfteverhältnissen auf dem Parkett. Die Halbzeitsirene glich einer Erlösung. 
In puncto Zweikampfverhalten, Durchschlagskraft und Beweglichkeit blieben die Gäste auch nach dem Seitenwechsel klar überlegen. Zu selten vermochte sich Pascal Mecky erfolgreich in Szene zu setzen, wie beim 9:18 (30.) oder 12:20 (35.). Julius Hohmann, zweimal schmerzhaft gestoppt, lief sich wie auch Konstantin Singwald immer wieder in der gegnerischen Abwehr fest. Zündende und umsetzbare Ideen, um das Abwehrbollwerk zu knacken, Fehlanzeige. Bei Ballbesitz starteten die Gäste blitzschnell in Richtung ThSV-Kasten durch, der ab der 38. Minute durch Marcus Römer gehütet wurde. Gegen die frei vor ihm auftauchenden Gästespieler fühlte er sich wie in einer Schießbude. Nach dem 14:27 (45.) schienen die Gäste ihren Torhunger gestillt zu haben, ließen die Partie nur noch austrudeln, eröffneten den Eisenachern die Möglichkeit zur Ergebniskosmetik durch jeweils zwei Treffer von Julius Hohmann und Tim Voigt vom 15:29 (47.) zum 19:29-Endstand. 
Statistiken:
Zeitstrafen: ThSV Eisenach 5 x 2 Min.
HSG Baunatal 2 x 2 Min. 

Siebenmeter: Eisenach 1/0
Baunatal 1/1

 



HSG Hochheim/Wicker - HSG Baunatal: 29:26 (14:12)

Nach zuletzt eher schwachen Ergebnissen, nun ein Ausrufezeichen. Die HSG Hochheim/Wicker besiegte die bislang ungeschlagene HSG Baunatal mit 29:26 (14:12). Es war der 2. Sieg im 5. Spiel in Deutschlands höchster Jugendspielklasse, der Regionalliga."Team" und "Kampf". Diese zwei Worte standen an der Kabinentür. Und mehr wollte Trainer Volker Rehm auch nicht sehen. Und die Mannschaft setzte es auch um. Das Spiel der HoWis gegen Baunatal verdiente nicht immer einen Schönheitspreis. Insgesamt 19 Zeitstrafe und 1 rote Karte im Spiel sprechen ein deutliche Sprache. Aber am Ende setzte sich das Team durch, das etwas cleverer agierte und den Sieg etwas mehr wollte.

Das Spiel begann zunächst ausgeglichen (5:4), danach konnte sich Hochheim/Wicker etwas absetzen (14:9), kassierte allerdings vor und nach der Pause 6 Tore in Folge und lag plötzlich mit einem Tor hinten (14:15). Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der sich erst in der Schlussphase nach einem Zwischenhoch mit einer 6:2-Serie (von 22:21 auf 28:23) für die HoWis entschied.

Neben dem mit 10 Toren überragenden Torschützen Patrick Folland ist diesmal das komplette Team hervorzuheben. Taktisch deutlich disziplinierter, kämpferisch überzeugend und das eigene Ego zugunsten des Teams zurückstellend. Dies waren die Faktoren, die am Ende den Sieg brachten.

Nun geht es am nächsten Samstag um 16.00 Uhr zum Bundesliganachwuchs der HSG Wetzlar, zur HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (Dritter mit 6:2 Punkten). Vielleicht gelingt ja dort die nächste Überraschung...


Die HNA schreibt:

GSV Eintracht Baunatal – HSG Baunatal 22:29 (15:16)

Derbysieg für die HSG

Dass es ein besonders Spiel war, war spätestens nach dem Abpfiff zu spüren.Die B-Jugendlichen der siegreichen HSG Baunatal ließen nach Abpfiff ihre komplette Anspannung heraus. „Auswärtssieg, Auswärtssieg“, sangen HSG-Handballer nach ihrem 29:22 (16:15)-Sieg bei Eintracht Baunatalund sprangen dabei wild durcheinander.Ein Auswärtssieg in der Max-Riegel-Halle, die auch eine Heimstätte für die HSG ist. Und ein Sieg im Stadtderby der Regionalliga, der höchsten deutschen Spielklasse im Jugendhandball.Eine Halbzeit lang hatte Gastgeber Eintracht Baunatal die Partie offengehalten.Nach extrem nervösem Beginn und einem 1:5-Rückstand kämpftesich der jahrgangsjüngere GSV-Nachwuchs wieder ins Spiel. Plötzlich unterliefen auch den Jungs der HSG einfache Fehler und die Eintracht nutzte dies aus. Tor um Tor kam das Team von Trainer Dieter Worst heran. Cornelius Feuring erwies sich als sicherer Siebenmeterschütze und war mit dem Treffer zum 14:13 (22. Minute) umjubelter Werfer der zweiten Führung der Gastgeber nach dem 1:0.Doch die etwas erfahreneren Jungs der HSG konterten, erzielten drei Treffer in Folge und gingen mit einem 16:15-Vorsprung in die Pause.HSG-Trainer Björn Brede fand in den zehn Minuten offensichtlich die richtigenWorte. Die Hertingshäuser nutzten nach dem Seitenwechsel die Lücken in der Eintracht-Deckung von Minute zu Minute konsequenter aus und führten acht Minuten nach Wiederanpfiff 24:17. Beim GSV schlichen sich immermehr Fehler ein. Ballverluste im Angriff und Unachtsamkeiten in der Abwehr machten eine erneute Aufholjagd leider nicht mehr möglich.

Die Saison ist beendet & die Mannschaft landet am Ende auf dem 4. Platz
Jetzt neu! Alle Torschützen der laufenden Saison.
-> "Torschützen"
 
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